Frauengesundheit

WEIBLICHKEIT IST KEINE KRANKHEIT - WAS IST FÜR FRAUEN GESUND?

von Claudia Schumann 


Einleitung 

In dem Maße, in dem die Frauenheilkunde von einer weiblichen Erfahrungs-Wissenschaft übergegangen ist in eine männlich-geprägte Naturwissenschaft, wurden mit dem ärztlichen, und das hieß lange überwiegend mit dem männlichen Blick, die Besonderheiten von Weiblichkeit angesehen, normiert, teilweise pathologisiert - d.h. als krankhaft definiert - und behandelt. So droht Weiblichkeit zur Krankheit zu werden, aus gesunden Frauen werden Patientinnen. Das ist gemeint unter dem Schlagwort der "Medikalisierung" weiblicher Lebensphasen. (Wohlgemerkt: Nicht damit gemeint ist eine Wissenschafts-Feindlichkeit: Die Errungenschaften der modernen naturwissenschaftlichen Medizin verdienen, richtig eingesetzt, jede Anerkennung.) 

Beim Umgang mit der Medizin, bei der Frage, was denn für Frauen gesund ist, kristallisieren sich "Zauberwörter" heraus: 
Selbst - Bewußtsein, Selbst - Bestimmung und Selbst - Verantwortung. 
Der Mut zum "Selbst ist die Frau" führt weiter: 
Frauengesundheit ist ein brisantes politisches Thema, Frauengesundheit ist nicht zu erreichen ohne Kampf, sie verlangt "power" von allen. 


Zur Geschichte der Frauenheilkunde 

Seit der Antike wurden Frauen wie auch Kinder überwiegend von Müttern, Schwestern, Freundinnen und Hebammen versorgt. Es war eine Erfahrungsmedizin. Auch bei der Geburt waren nur Frauen zugegen. Es gab immer den angesehenen Berufsstand der Hebamme für alles rund ums Kinderkriegen. z.B. sind aus dem 16. Jahrhundert berühmte Hebammenschulen und Hebammen-Lehrbücher bekannt. Im 18. Jahrhundert - parallel zum Wandel der Medizin von einer Erfahrungswissenschaft zu einer Naturwissenschaft - gab es einen Wandel von der Geburtshilfe zur Geburtsmedizin. Aus dem "Gebären" wurde das "Entbinden". Aus dem weiblichen Beistand wird männliches Eingreifen. Für das 19. Jahrhundert gilt: "Die Geburtshilfe hatte als solche den Schritt vom Frauen-Hebammen-Handwerk zur Männer-Entbindungs-Wissenschaft vollzogen". (Teichmann 1987). 

Das ist ein prägnantes Beispiel für Medikalisierung: Eine genuin weibliche Lebensphase - das Gebären - wird dem naturwissenschaftlich-männlichen Blick unterworfen. Das zeigt sich auch strukturell: In den neu gegründeten Entbindungsanstalten, die vor allem der Ausbildung der Medizinstudenten dienten, übernahmen Ärzte die Ausbildung der Hebammen. Und es wurden Techniken erfunden wie die Zangengeburt und der Kaiserschnitt mit dem Ziel, die Zahl der Todesfälle unter Kindern und Müttern zu senken. In Göttingen, wo das erste Accouchierhaus in Deutschland 1751 eröffnet wurde, gibt es eine einzigartige geburtshilfliche Sammlung mit 135 verschiedenen Geburts-Zangen aus dieser Zeit! Neben allen wissenschaftlichen Fortschritten brachte diese Zentralisierung und Technisierung der Geburtshilfe aber auch große Probleme für die Frauen mit sich: Zum einen waren die Geburtshelfer wohl so begeistert von ihren Fähigkeiten, dass sie sie immer öfter anwenden wollten: Fast jede 2. Frau wurde in Göttingen mit der Zange entbunden - d.h. wohl die Mehrzahl unnötig, aber mit eventuellen negativen Folgen (Verletzungen, Blutungen). 

Ein weiteres Problem: In den Entbindungsanstalten griff das oft tödliche Kindsbettfieber seuchenartig um sich - wie erst spät bekannt wurde, verursacht durch die untersuchenden Studenten, die mit Krankheitserregern vom Leichen-Sezieren an den Händen in den Kreiss-Saal kamen. Da die Gefahren der Entbindungsansalten bekannt waren, gingen Frauen nur aus materieller oder sozialer Not dorthin - die Mehrzahl blieb zuhause, in der Obhut der Hebammen. Das war "gesünder". 

Die Geburtshilfe des 18./19. Jahrhunderts ist so ein Beispiel für die Gefahr - und das ist aus der zeitlichen Entfernung klarer zu erkennen - , wie im Namen des Fortschritts langbewährtes weibliches Wissen verdrängt und ersetzt wird durch mechanistische männliche Technik, die sich für die einzelne Frau schädlich bis tödlich auswirken konnte. Im weiteren Verlauf wurden Frauen zunehmend als Heilkundige und Geburtshelferinnen verdrängt. Es entstand die Gynäkologie im heutigen Sinn, die zuständig war für Frauen-Leiden. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wurde 1885 gegründet, Mitglieder waren nur Männer. 


Frauenwissen 

Was die Gynäkologie von Frauen hielt, hat der angesehene Frauenarzt Paul Möbius vor 100 Jahren veröffentlicht in einem vielgelesenen Pamphlet "Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes": 

" Nach alledem ist der weibliche Schwachsinn nicht nur vorhanden, sondern auch notwendig… Jemand hat gesagt, man solle von dem Weibe nicht mehr verlangen, als dass es "gesund und dumm" sei… Die modernen Närrinnen sind schlechte Gebärerinnen und schlechte Mütter. In dem Grade, in dem die "Zivilisation" wächst, sinkt die Fruchtbarkeit, je besser die Schulen werden, um so schlechter werden die Wochenbetten, kurz um so untauglicher werden die Weiber." 

Beim Blick auf frühere Zeiten ist es einfach, über damals gängige Meinungen zu lachen. Übersehen wird schnell, dass ein langer beharrlicher Kampf von Frauen nötig war gegen männlichen Hochmut, der oft genug pseudo-wissenschaftlich verbrämt war, bevor sie zur Jahrhundertwende den Zugang zur höheren Schul-Bildung und später zur Universität erstritten hatten. 
Die ersten deutschen Ärztinnen mussten in der Schweiz studieren. Und noch auf dem Deutschen Ärztetag 1898 hieß es unter großem Applaus: 
Durch weibliche Ärzte entstünde

  1. kein Nutzen für die Kranken
  2. mehr Schaden als Nutzen für die Frauen selbst
  3. kein Nutzen für die deutschen Hochschulen und die Wissenschaft
  4. eine Minderung des ärztlichen Ansehens


Das würde sich heute kein Arzt mehr wagen zu sagen. 

Aber: Es hat weitere 100 Jahre gedauert, bis Ende letzten Jahres zum ersten Mal eine Frau auf einen Lehrstuhl für Frauenheilkunde in Deutschland berufen wurde! Seit 1.Oktober 2000 gibt es eine Ordinaria, also eine Professorin auf dem Lehrstuhl für Frauenheilkunde in München. Bis dahin waren alle Lehrstühle für Gynäkologie an den deutschen Universitäten mit Männern besetzt - und das Merkwürdige: Es hat so lange niemanden gewundert. In der offiziellen Gynäkologie forschen und lehren noch heute überwiegend Männer. Und entscheiden, welche Frauen-Themen wichtig sind, wohin das Fach sich entwickelt. Und auch wenn in der frauenärztlichen Berufsgruppe die Frauen inzwischen mehr als ein Drittel ausmachen - auf der Chefarzt-Ebene sind Frauen weiter eine Rarität. Erstaunlich und schwer zu begründen. 
Wissen Männer immer noch besser, was für Frauen gesund ist ? 


Medikalisierung weiblicher Lebensphasen im 20. Jahrhundert 

Im Gegensatz zum 18. und 19. Jahrhundert ist im 20. Jahrhundert, vor allem in den letzten 50 Jahren, eine Erweiterung des Blickwinkels zu beobachten: Nicht nur die Geburt, sondern alle weiblichen Lebensalter gerieten in den Scheinwerfer der Medizin. Frauenheilkunde beschäftigt sich zunehmend auch mit Pubertät, mit Fruchtbarkeit, Verhütung, und gerade in den letzten Jahren massiv mit den Wechseljahren. 


Pubertät 

Mädchen und Jungen haben in dieser Zeit viele Probleme, mit sich selbst, mit den körperlichen Veränderungen, mit dem anderen Geschlecht. Nur für Mädchen gibt es aber spezielle ärztliche Angebote, Teeni-Sprechstunden bei FrauenärztInnen. Super, könnte man sagen: Hier können Mädchen sich untersuchen und beraten lassen, ob alles bei ihnen normal verläuft. Und das ist das Stichwort: Wer sagt, was "normal" ist - ist dafür die Medizin die Richtschnur? 

Dieses Angebot der Frauenheilkunde muß sehr kritisch gesehen werden unter dem Aspekt der normierenden Medikalisierung. So wird schon Mädchen signalisiert: Achtung - um richtige Frauen zu werden, braucht ihr die medizinische Überprüfung, d.h. Frau-Sein birgt das Risiko des Krank-Seins per se in sich. 


Schwangerschaft und Geburt 

Ungeachtet der im 18./19. Jahrhundert errichteten Entbindungsanstalten war bis zur Mitte des 20. Jahrhundert die Hausgeburt Standard in Deutschland. 

Schwangere gingen meist erst zum Arzt, wenn sie Probleme hatten. Und für eine Geburt in der Klinik musste es eine medizinische Begründung geben. Erst 1966 wurden - in Zusammenarbeit von Ärzten und Kassen, ohne Einbeziehen der Hebammen (!) - Mutterschaftsrichtlinien verabschiedet, die die Grundlage für die heute allgemein anerkannte Schwangeren-Betreuung sind. Sie dienten der Vor-Sorge. Das Ziel war die Senkung der Mütter- und der Kindersterblichkeit. Und das ist auch gelungen. Schwangerschaft ist jetzt sicherer für Mutter und Kind, Kinderkriegen hat den Schrecken früherer Jahrhunderte längst verloren. Aber um welchen Preis? 

Jede Schwangerschaft wird ärztlich überwacht wie eine hochriskante Angelegenheit. Fast alle Kinder werden in der Klinik geboren, weil es da sicherer sei. Die moderne Geburtsmedizin schwört auf Sicherheit durch Perfektionierung der Überwachung, Stichwort : "High tech - low touch". 
Wenn auch nicht wegzudiskutieren ist, dass die hohe Technisierung ein Segen für manche Schwangere ist - sie hat auch eine Kehrseite: Durch die vielen Kontrollen werden neue Ängste und Sorgen geschürt. Jeder Besuch in der ärztlichen Praxis ist wie ein TÜV für Mutter und Kind. Und das problematischste: Es verschwindet dadurch bei vielen auch das Vertrauen auf sich selbst, auf die eigene Beurteilungskraft. Frauen fühlen sich nicht mehr kompetent, sie werden abhängig von der Medizin und verlangen immer mehr Experten-Kontrolle. 

Dem verständlichen Bedürfnis der Frau/ des Paares "Hauptsache es ist gesund" kommt die Medizin entgegen durch Angebote, genau das immer exakter zu checken, bis hin zu den Erbanlagen. Die sogenannte Pränataldiagnostik (= vorgeburtliche Untersuchungen auf schwere Behinderungen) wird inzwischen fast allen Frauen angeboten. Wer als Arzt/Ärztin das unterlässt, macht sich Sorgen wegen der eventuellen juristischen Folgen. Aber wohin das führt - dass bei einem Fehler der Chromosomen die Frau entscheiden muß, ob sie dieses behinderte Kind annehmen kann oder seinen Tod durch Abbruch der Schwangerschaft will - wird in der Tragweite kaum bedacht. Durch medizinische Untersuchungen kommen Menschen in ethische Konflikte, die eigentlich über das hinaus gehen, was Menschen entscheiden können. 

Auch das ein Beispiel für Medikalisierung: Gesellschaftliche Probleme, vornehmlich der hohe Leistungsdruck und die geringe Toleranz für Abweichung und Nicht-Funktionieren, werden medizinisch-individuell gelöst. Das heißt : Nicht die Medizin ist schlecht, sondern sie übernimmt sich. Die Last trägt die betroffene Frau, die damit kaum fertig werden kann. Und auch die Ärztinnen und Ärzte, die unter einem hohen Erwartungsdruck stehen, für ein gesundes Kind sorgen zu müssen mit all´ ihren Mitteln. 


Wechseljahre 

Die Wechseljahre sind ein besonders gutes Beispiel für das Zusammenspiel zwischen ärztlichem Angebot, gesellschaftlichem Druck und Wunsch der Frau. "Sind das etwa schon die Wechseljahre?" - ist eine typische bange Frage, wenn Frauen um die 40 Blutungs-Unregelmäßigkeiten bemerken. Und dann kommt: "Muß ich jetzt Hormone nehmen?" 

Mit den Wechseljahren verbinden Frauen überwiegend negatives: Die Haut wird faltiger, der Busen schlaffer, der Bauch dicker, die Haare grauer und weniger.......... und wenn wir nicht ganz schnell etwas machen, haben wir ein paar Jahre später einen Buckel wegen der Osteoporose oder haben vielleicht sogar die Alzheimer-Krankheit. Sagt die Medizin. Und fürchten inzwischen viele Frauen. Einleuchtend, dass sie da auf die Erklärungsmuster und Angebote der Medizin zurückgreifen. 

Medizinisch - Biologisch wird das Älterwerden von Frauen gleichgesetzt mit Mangel + Fehlentwicklung: Die Eierstöcke arbeiten nicht mehr, deshalb fehlen die Hormone, und alle Beschwerden und Veränderungen werden damit erklärt. Frauen werden älter als sie eigentlich biologisch sollten, sie haben einen eingebauten Web-Fehler. 

So gesehen ist das Älterwerden von Frauen eine Krankheit - die Medizin muß eingreifen. Und das tut sie auch - ein klassisches Beispiel der Medikalisierung, wie es Petra Kolip beschrieben hat in ihrem Buch "Weiblichkeit ist keine Krankheit", mit den Abfolgen: 
Normierung - Pathologisierung - Behandlung. 

Medizinisch als "normal" wird die Phase der Fruchtbarkeit definiert mit der zyklischen Ausschüttung von Hormonen - "nicht-normal" ist daran gemessen das allmähliche Nachlassen und Aufhören der Hormonproduktion. Was nicht normal ist, ist krank - und muß behandelt werden. Das macht die Gynäkologie: Durch die Hormonersatztherapie wird die Fehlsteuerung der Natur korrigiert. Damit werden gleichzeitig aus älter werdenden Frauen Patientinnen, Mangel-Wesen, die mit Hormonen in Form von Tabletten, Pflastern und Gels immer raffinierter behandelt werden. Und natürlich dabei immer wieder untersucht und kontrolliert werden müssen. Versprochen wird ihnen dafür, äußerlich jung und innerlich ausgeglichen zu bleiben - also eine "Harmoniserung durch Hormonisierung." 

Typisches Motto der Pharma-Werbung: 
Präparat xy "macht Frauen wieder Lust aufs Leben." 
Dagegen setzt die kritische Frauenheilkunde ein Phasen-Modell von weiblichem Leben, bei dem sich die verschiedene Lebens-Abschnitte hormonell, aber vor allem auch im Erleben und in der gesellschaftlichen Bewertung unterscheiden. Das Phasen-Modell argumentiert auf der biologischen und vor allem auf der Erlebnis-Ebene, es setzt zyklisches gegen lineares Denken. 

Das bedeutet auf der biologischen Ebene: Hinter dem sog. "Ausfall der Eierstöcke" steckt ein Denkfehler - nämlich die Vorstellung, die Eierstöcke seien Drüsen wie alle anderen auch. Denn für die übrigen Hormondrüsen - also z.B. die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse - gilt tatsächlich: Es gibt eindeutige Normalwerte, ein Hormonmangel führt notwendig zu einer Krankheit. Beispiel: Insulinmangel = Zuckerkrankheit ( Diabetes mellitus). 
Aber für die weiblichen Drüsen gilt das so nicht: Da gibt es keine absolut richtige Produktion, sondern sie ist den Lebens - Phasen angeglichen. Es gibt kaum eine Östrogen-Produktion in der Kindheit, der Beginn des "Zyklus" läutet die Pubertät ein, dann kommen Jahrzehnte von täglich wechselnder Hormonproduktion, dann die eigentlichen Wechseljahre als Nachlassen der Hormonproduktion, als Übergang in die Ruhephase des Alters. 

So gesehen ist keine Phase richtiger als die andere, keine kann und darf an der anderen gemessen werden. Die Konsequenz: Weniger Östrogen im Körper zu haben, bedeutet nicht automatisch, krank und behandlungsbedürftig zu sein. Das ist ein mechanistisch-verkürzter Blick, der dem komplizierten weiblichen Hormon-Lebens-Zyklus nicht gerecht wird. 

Auf der sozialen Erlebnis-Ebene lassen sich die unterschiedlichen Modelle gut in Bildern darstellen: Wenn Männer mit einer Linie darstellen sollen, wie ihr Leben verläuft, gibt es eine langsam ansteigende Linie, dann ein Plateau: Männer gewinnen mit dem Alter, sie werden klüger, erfahrener, steigen auf in höhere Positionen. Für Männer stimmt die Gleichung Alter = Reife + Zunahme von Erfolg und Attraktivität. Männer brauchen zum Älterwerden keinen Arzt. 

Für Frauen sieht die übliche Entwicklungskurve zumindest in Westeuropa anders aus: Sie lässt sich als eine auf- und absteigende Linie darstellen, mit dem "Knick" der Wechseljahre. Der med. Fachausdruck Klimakterium kommt von "Climax" (lat.), das bedeutet Spitze - danach geht es nur noch abwärts. So sehen es viele, besonders Frauen, besonders wenn sie davor stehen. 
Das zyklische Lebensmodell, das Frauenforscherinnen dagegen setzen, verläuft prinzipiell anders; graphisch könnte man es als Abfolge von Spiralen darstellen. (Das ist übrigens gleichzeitig ein typisches altes Symbol für Weiblichkeit.) "Ein Frauenleben verläuft in verschiedenen Rhythmen zyklisch. Es besteht aus biologisch definierten körperlichen und seelischen Phasen wie Pubertät, Schwangerschaft und den Wechseljahren. Alle Übergänge und Lebenszeiten sind mit körperlichen und seelischen Veränderungen verbunden, die über Gefühle der Verunsicherung und Erfahrungen des Beendens und Neuanfangens spürbar werden" ( Ulrike Hauffe). So gesehen hat jede Phase ihren Wert und ist notwendig! Dass die Wechseljahre mehr sind als ein "Drüsen-Problem", belegt abschließend ein vergleichender Blick in andere Kulturen: Japanerinnen haben für Wechseljahre/ Hitzewallungen kein eigenes Wort, was dafür spricht, dass sie diese Zeit nicht als besonders erleben. Wenn überhaupt, geben sie Nacken- und Kopfschmerzen an als Beschwerden. Südamerikanische Indianerinnen freuen sich auf die Zeit: Sie gewinnen dann an sozialem Prestige, gelten als weise Frauen und haben entsprechend viel Einfluß und viele Vorteile - und vor allem: Keine Beschwerden! Und selbst in Deutschland hat die sog. 1000-Frauen-Studie ergeben: Nur ein Drittel leidet wirklich stark unter Hitzewallungen, Schlafproblemen, Kopfschmerzen und depressiven Verstimmungen, mehr als die Hälfte merken fast nichts oder sind wenig beeinträchtigt von den Wechseljahren. 

Erstaunlich, diese Unterschiede. Und ein weiterer Beleg dafür, dass der in der Gynäkologie übliche Umgang mit den Wechseljahren - also die beschriebene Definition als "Hormonmangel-Krankheit" und die logisch-folgende Hormon-Ersatz-Therapie - zu kurz greift, dass andere Denk- und Behandlungsansätze erforderlich sind. 


Harmonisierung durch Hormonisierung 

Die Frage drängt sich auf, was hinter der bei uns üblichen Medikalisierung steht. Wem nutzt die "Harmonisierung durch Hormonisierung"? 
Auf den ersten Blick natürlich der Pharmaindustrie. Und der allemal - die Werbung für Hormone ist immens, das ist ein riesiger Wachstums-Markt. 

Aber da wirkt viel mehr zusammen: 
Das Angebot der Medizin, einen komplizierten Lebensabschnitt zu regeln, trifft sich mit dem gesellschaftlichen Druck nach gleichmäßiger Leistung und dem Wunsch von Frauen nach Sicherheit und bleibender Attraktivität. 
Die meisten Ärzte und Ärztinnen plädieren aus bestem Wissen und Gewissen für die Hormone - weil sie meinen, sie tun damit Frauen etwas Gutes, und sie müssten Frauen nur zu ihrem Glück überreden. Nach dem Motto: "Ihr Frauenarzt weiß, was für Sie gut ist." 

Allerdings droht eine neue Gefahr, deren Ausmaß nicht abzusehen ist: Die zunehmende Koppelung von Medikalisierung mit Ökonomie, d.h. mit Geldverdienen. In dem Maße, wie Ärzte und Ärztinnen im Kassenarzt-System eingeschränkt, budgetiert werden - wachsen die Ideen, außerhalb des Systems dazu zu verdienen. Das ist ein gefährliches Terrain. Frauen wird dabei suggeriert, die "normale" Versorgung auf Chipkarte - unter der Prämisse der Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit - sei sozusagen nur die Billigvariante, der "Golf". Wenn sie für ihre Gesundheit den Mercedes-Standard wollten, mit aller Sicherheit, müssten sie selbst dazuzahlen. Genannt wird das IGeL - Individuelle Gesundheitsleistungen. Die Entwicklung in der Gynäkologie geht zur Lifestyle-Beratung und zur Anti-Aging-Therapie. Es ist immens schwer für Laien, was an den Zusatzangeboten - sei es Knochendichtemessung, Ultraschall oder Labor - sich wirklich für sie auszahlt - und was vornehmlich für den Doktor/die Doktorin sich rechnet. 


Was ist für Frauen gut und gesund ? 

Die Frage stellt sich: Was ist für Frauen gut und gesund ? 
Und noch weiter: Was ist an Frauen gesund? Gegen die beschriebene Medikalisierung, die Weiblichkeit per se viel zu leicht zur Krankheit umdefiniert, setze ich Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung: Statt dass andere sagen, was für Frauen gut ist, geht es um Nachdenken über sich selbst, um eigene Entscheidungen auf der Basis von Information und Diskussion. Der Weg aus der Un-Mündigkeit bedeutet, den Mund aufzumachen. Die Wissenden sind aufgerufen, so zu informieren, dass Frauen sich orientieren können. Und alle Frauen sind aufgerufen, sich Wissen zu verschaffen, aus verschiedenen Quellen - und dann mitzuentscheiden. 

Das hört sich gut an - ist aber in der Praxis nicht einfach umzusetzen. Es ist ein schmaler Grad zwischen autoritärem Bestimmen über Frauen und Alleinlassen und auch Überfordern von Frauen. Diesen Gradweg zu beschreiten setzt eine kritische Kooperation aller Beteiligten voraus. Es erfordert Austausch von Wissen und Abgabe bzw. Übernahme von Verantwortung. Das verlangt Mut von allen. 


Selbst-Bewußtsein und Wissen 

Unbestritten ist, dass die Medizin gewaltige Fortschritte gemacht hat. Viele Krankheiten wurden besiegt, die Menschen werden älter. Aber: Gerade als Ärztin weiß ich, wie Lehrmeinungen sich ändern können. Dazu ein Beispiel aus der Geburtshilfe: Unsere Mütter kennen z.T. noch das richtige Wochenbett, also die vorgeschriebene tagelange absolute Bettruhe nach der Geburt. Das galt bis in die 30er Jahre und hat für viele Frauen schlimme Konsequenzen gehabt. Bekannt ist die Malerin Paula Modersohn-Becker, die nach der Geburt ihrer Tochter vorschriftsmäßig eine Woche im Bett lag, dann zum ersten Mal aufstand um Gäste zu begrüßen - und an einer Lungenembolie aufgrund einer Thrombose innerhalb von Minuten starb. 
Das war 1907, vor knapp 100 Jahren. Medizinisches Wissen hat sich verändert - heute werden Frauen nach der Geburt schnell aus dem Bett gescheucht. Konsequent wird heute immer mehr gefordert, dass medizinisches Handeln nur auf der Grundlage bewiesener Fakten geschehen darf. Das Schlagwort heißt evidence based medicine =( mühsam) übersetzt: auf Beweisen gegründete Medizin. 

Das bedeutet: Untersuchungen, Medikamente oder Behandlungen müssen bewiesenermaßen - und zwar durch kontrollierte Studien - sinnvoll und effektiv sein für das jeweilige Problem bzw. die Krankheit. Wie schwierig das ist, zeigt sich aktuell an der kontroversen Debatte über die Einführung eines Mammographie-Scrennings. 


Selbst - Bestimmung 

Neben dem kritischen Umgang mit Wissen, dem Selbst-Bewußtsein, geht es vor allem um Selbst - Bestimmung und Selbst-Verantwortung, bzw. um Übernahme von Verantwortung. Illustrieren lässt sich das Zusammenspiel der drei Zauberworte besonders gut an den Wechseljahren. Denn bei der Hormonbehandlung gehen die Meinungen besonders auseinander, Pro & Kontra wird oft geradezu missionarisch ausgetragen. Wie sollen Frauen entscheiden? 

In meiner Praxis ermutige ich die Frauen, selbst zu bestimmen, je nach ihrem Befinden, ob sie diese Phase bewusst durchleben wollen und können, oder ob sie die eventuellen Beschwerden mithilfe von Naturheilmitteln oder Medikamenten lindern wollen. Sie können ausprobieren, wie sie sich mit Hormoneinnahme fühlen, und wie lange sie sie einnehmen wollen. Denn gegen eine kurzfristige Hormon-Behandlung im Übergang ist medizinisch nichts einzuwenden. Das ist aber etwas anderes, als allen Frauen zu suggerieren, sie müssten lebenslang Hormone nehmen zum Ausgleich eines Mangels! 

Manche Frauen erleben die Veränderungen auch als Signale, im eigenen Lebensstil etwas zu ändern. " Das Wissen, sie (= diese Phasen) durchlebt zu haben, hat eine andere Dimension als die Illusion, es gäbe sie nicht" (Iris Bleyer-Rex). 


Verantwortung 

Schwieriger ist es mit der Zukunft, mit den Versprechungen der Hormon-Päpste, durch langjährige HormonGabe alle möglichen Krankheiten später zu verhindern. Unter diesem Argument vor allem hat sich die Hormonverschreibung in den letzten 15 Jahren verzehnfacht! Frauen können da nur skeptisch fragen nach Beweisen. Und sich aus unterschiedlichen Quellen informieren - und dann selbstverantwortlich entscheiden. Leider gilt: Gemessen an den Forderungen der evidence based medicine ist das Wissen um die Vor- und die eventuellen Nachteile einer langjährigen Hormonbehandlung noch längst nicht gesichert. Das ist eigentlich ein Skandal. Anscheinend werden Vorteile - z.B. die Verhinderung der Osteoporose bei Dauereinnahme - erkauft durch Nachteile, vor allem ein vermehrtes Auftreten von Brustkrebs. In den USA läuft seit 1993 die erste große prospektive Studie an 27000 Frauen, die Klarheit darüber bringen soll. "Vermutlich bis 2005 weiß niemand, ob (und für wen) die langfristige HET nützlich, schädlich oder vielleicht einfach überflüssig ist." (Klaus Koch, DÄB 9/2000) 

Das heißt konsequent: Die Bewertung der Vorschläge und die Verantwortung, was für sie gut ist, trägt letztlich jede Frau für sich selbst. Dazu gehört Mut. Zur Verantwortung der ExpertInnen gehört die Information über ungefährliche Alternativen, gesund alt zu werden: Ausgewogene Ernährung, körperliche Betätigung, Umgang mit Streß und Krisen - eine psychosomatische Begleitung und Beratung im weitesten Sinn. 


Frauengesundheitspolitik 

Dieser bisher dargestellte individuelle selbstbewusste Umgang mit der Medizin reicht nicht, um Gesundheit im Interesse von Frauen zu realisieren. Die Forderung geht nach mehr weiblicher Einflußnahme in Ausbildung, Forschung, Lehre und Gesundheitspolitik. 

Dabei kommt man um einen neuen politischen Denkansatz nicht herum, bekannt unter dem Begriff "Gender Mainstreaming", der 1995 auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking geprägt wurde. Das bedeutet, dass bei allen Entscheidungen zu überlegen ist, was sie für Frauen und was für Männer heißen. Und dass Politik immer die Perspektive des Geschlechterverhältnisses einbeziehen und für die Gleichstellung der Geschlechter nutzbar machen muß. Das geht also nicht gegen Männer, sondern für Frauen und für Männer. Dieser Ansatz ist seit dem Amsterdamer Abkommen von 1977 verpflichtend für deutsche Politik - ihn in den Alltag umzusetzen, noch eine weiter Weg. 


Medizinische Forschung 

Dass Frauen anders sind, dass sie anders gesund und anders krank sind als Männer, setzt sich in der medizinischen Wissenschaft nur langsam durch. Das hat auch damit zu tun, dass derzeit überwiegend Männer forschen und die Probleme von Frauen definieren. Das Menopause-Forum z.B., das ärztlich empfiehlt was für Frauen in den Wechseljahren gut ist, besteht aus einer Riege ergrauter Herren - ebenso die Expertenkomission zur Pille. 

In diesen Gremien, und in der ganzen ärztlichen Ausbildung, herrscht ein männlicher Blick auf Frauen und Männer. Frauen werden an Männern gemessen. Und sind dann schnell Mangelwesen: Kleiner, schwächer, ihrem Zyklus ausgeliefert, oft un-pässlich, fallen aus durch Schwangerschaft, werden seltsam in den Wechseljahren, und am Ende vertrocknen sie. Oder? 

Im Zusammenhang mit den Wechseljahren wurde eine andere weibliche Sichtweise dargestellt, in der zyklische Veränderungen zum Frau-Sein gehören und die Besonderheiten und auch die Stärken von Frauen ausmachen. Eine solche Sichtweise ist in der Schulmedizin unüblich. Aber sie erscheint plausibel: Eine Erklärung der Altersforscher, warum Frauen überwiegend besser mit dem Altern fertig werden als ihre Männer, liegt im Verweis auf diese ständigen unterschiedlichen Herausforderungen, und auf die damit bedingte notwendige Anpassung an Veränderung, an Monats- und Lebenszyklen. 

"Salutogenese" statt "Pathogenese" - so wird ein neuer Denkansatz genannt. Also: Forschung nach dem, was gesund erhält (Salutas = Gesundheit) - statt primär nach den Krankheitsursachen. Was für Frauen bedeutet: Das in den Blick zu nehmen in der weiblichen Biographie und Anatomie, was Frauen gesund erhält, so gesund, dass sie immerhin im Schnitt sieben Jahre älter werden als Männer, statt ihre Besonderheiten als krank zu definieren. Das steht im Gegensatz zur beschriebenen Medikalisierung. Es bedeutet allgemeiner für Forschungspolitik: Frauen müssen anteilig in die Entscheidungsgremien darüber, was beforscht wird - und sie müssen als spezielle Zielgruppe sichtbar sein. 


Berufstätigkeit von Frauen 

Dazu brauchen wir Forscherinnen und Expertinnen, mehr als bisher. 
Die Forderung nach dem weiblichen Blick auch in der Medizin bedeutet die Forderung nach Gleichstellung und Gleich-Berechtigung: Frauen muß nicht nur der Zugang zur Universität offen sein, sondern auch die Berufsausübung danach. Es ist ein Skandal, dass von den über 50% weiblichen Medizinstudenten auf der weiteren Ausbildungsleiter nach oben immer mehr Frauen aufgeben - und dass die entscheidenden Positionen in den Krankenhäusern zu mehr als 90% von Männern besetzt werden. 

Mutterschutz verträgt sich in Deutschland nicht mit Karriere - die Ideologie der "guten Mutter" macht es Frauen zudem unnötig schwer, sich beruflich zu engagieren. Väter können leichter gut sein und beruflich erfolgreich. Oder wie es heißt: " Männern stärkt die Familie den Rücken - Frauen haben sie im Nacken." Auch wenn es noch viele andere Gründe gibt, dass Frauen ihre Berufsziele nicht so konsequent verwirklichen: Es muß strukturell viel geändert werden, um Frauen und nicht nur Männern Beruf + Familie zu ermöglichen. Hier ist die Politik gefragt, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit wir an andere europäische Länder anschließen. 

Dazu kommt: Frauen machen zwar die Mehrheit der Beschäftigten im Gesundheitswesen aus, sie arbeiten aber überwiegend in den sogenannten Heil-Hilfs-Berufen - und haben da entsprechend weniger Einfluß auf das Gesundheitssystem. Ein Schritt zur Einflußnahme der verschiedenen Akteurinnen im Gesundheitswesen auf kommunaler Ebene ist die Verankerung von Frauen-Gesundheits-Foren. So kann es von der Basis aus gelingen, dass Frauen-Gesundheits-Interessen politisch umgesetzt werden. 


Selbsthilfe-Bewegung und Kooperation 

Und zum Abschluß: Medizin ist nicht alles. 
Im Gesundheitssystem wurde und wird viel bewegt durch die Akteurinnen selbst, durch die Selbsthilfebewegung. Frauengesundheitszentren sind in dem Zusammenhang nicht mehr wegzudenken. Sie waren und sind ein kritisches Gegengewicht zur Schulmedizin. Gerade da, wo sich seit den 60er Jahren die Medizin wieder besonders technisch eingemischt hat, in der Geburtshilfe, haben Frauen als Betroffene sich ein Teil Leben zurückerobert. Weil sie nicht mehr im sterilen Sicherheitsbereich ihr Kind zur Welt bringen wollten, wurden Kreißsäle umgestaltet und die Väter zur Geburt zugelassen. 
Frauen können heute unter der Geburt auswählen, in welcher Lage sie sich am wohlsten fühlen, bis hin zur Wassergeburt. Die automatische Rückenlage unter der Geburt wurde entlarvt als medizinisches Relikt aus der Zeit der Accouchierhäuser. Diese Veränderungen - wie auch das heute alltägliche Rooming-in - wurden durchgesetzt von engagierten Frauen-Gruppen, oft gegen medizinische warnende Theorie. Und die Erfahrung hat auch die skeptische Medizin gelehrt, dass das so gut war. 

Das gilt auch und gerade für komplizierte Entscheidungs-Situationen, in denen das Primat der Medizin hinterfragt wird: Bei den komplexen Fragen zur vorgeburtlichen Diagnostik sind von der Medizin unabhängige Beratungsstellen eine Entlastung für werdende Eltern und auch für Ärztinnen und Ärzte. Die Kooperation der ExpertInnen untereinander ist sicher nicht auf Anhieb einfach, da gibt es genug Berührungsängste und Vorurteile, wie viele aus eigener Erfahrung wissen - aber letztlich ist sie unumgänglich. 
Dass gegenseitige Unerstützung stärkt, gerade in bedrohlichen Situationen, beweisen besonders die Selbsthilfegruppen nach Krebserkrankung. 
Da finden sich Frauen zusammen, informieren sich gegenseitig und stützen sich. Und als zentrales neues Element: Sie machen auf sich aufmerksam! 
Mitte Oktober 2000 gab es eine große Demonstration in Berlin, mit Pauken und Trompeten, die unter dem Motto "Fordern statt dulden" stand. 
Wie in Amerika schon seit Jahren üblich, fordern Frauen - ob mit oder (noch) ohne Brustkrebs-Erkrankung - Verbesserungen in der Erkennung und Behandlung von Brustkrebs. Sie wollen sich nicht mehr nur behandeln lassen - sie handeln. 
Gemeinsam sind wir stärker - und es macht vor allem mehr Spaß: 

In dieser Erkenntnis schließen sich Frauen zusammen. So entstand auch der AKF, Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft. 
Die Inititative dazu ging 1993 von 13 Frauen aus, die alle aktiv im Gesundheitswesen in verschiedenen Berufen tätig und mit den jeweils vorgefundenen Gegebenheiten nicht zufrieden waren. Inzwischen vereint der AKF fast 500 Mitglieder bundesweit, er vertritt 45 größere Gruppierungen wie den BDH, das Müttergenesungswerk, Frauengesundheitszentren u.a. 

Der AKF möchte auf Mißstände in der gängigen Medizin, vor allem in der Frauenheilkunde und der Psychotherapie aufmerksam machen. Zentrales Anliegen ist die Information von Frauen, um sie kompetenter zu machen für ihr eigenes Wohlergehen. So, dass sie selbstbewusst und eigenverantwortlich mit-entscheiden können, statt unmündig über sich bestimmen zu lassen. 

Dr. med. Claudia Schumann 
Hindenburgstr. 26 
37154 Northeim 

Dr. Claudia Schumann ist Frauenärztin und Psychotherapeutin. 
Sie ist 1. Vorsitzende des AKF e.V. 
Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft 
http://www.akf-info.de/

 

Literatur: (Auswahl)

  • Weiblichkeit ist keine Krankheit
    Kolip, Petra (Hsgb)
    Juventa-Verlag 2000

     

  • Frauen und Gesundheit(en)
    Arbeitskreis Frauen und Gesundheit im Norddeutschen Forschungsverbund Public Health (Hrsg.)
    Verlag Hans Huber 1998

     

  • Weibliche Ärzte
    Brinkschulte, Eva
    Edition Hentrich 1993

     

  • Armentarium obstetricium Gottingense
    Kuhn, Walter u. Tröhler, Ulrich (Hrsg.)
    Vandenhoeck & Ruprecht 1987

     

  • FrauenGesundheit in und nach den Wechseljahren / Die 1000 Frauen-Studie
    Schultz-Zehden, Beate 

     

Quelle: 
AKF e.V. 
Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
http://www.akf-info.de/ 
2001

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